| Rallye Mongolia 2008 14.07.2008 Rallye Mongolia 2008 vom 4. August bis 11.August 2008 Gerhard Arzberger startet mit der E.-ATV 990 Rallye in der Mongolei Wenn am 03.08.2008 die Rennkommissare der japanischen SSER Organisatoren die Teilnehmer der Rallye Mongolia 2008 zur technischen Abnahme der Rallyefahrzeuge in Ulan Bator bitten, wird neben 5 deutschen Motorradfahrern auch der deutsche Quadfahrer Gerhard Arzberger sein nach FIM Regeln aufgebautes 105 PS starkes Rallyequad E.-ATV 990 Rallye präsentieren. Während der 8 Wertungstage ab dem 4. August werden knapp 4.000 km Schotter- und Sandpisten durch die einsamsten Gebiete der Mongolei zu absolvieren sein und volle Konzentration und Topkondition gepaart mit hohem fahrerischen Können von den Fahrern abverlangt werden. Wenn die Fahrer abgekämpft nach durchschnittlich 500 Tageskilometern das Etappenziel erreicht haben ist noch lange nicht Feierabend. Es gilt die Brennstoffzellen des Körpers aufzufüllen, das Roadbook muss geklebt werden, und die Maschine muss gewartet werden. Keiner der deutschen Motorradfahrer (Thorsten Kaiser, 32, mehrfacher Sieger der Tuareg Rallye auf einer KTM 660 Rallye; Karl-Heinz Dersch, 42, ebenfalls Rallye-erfahren auf einer KTM LC 4 620; Fabian Görlach, 39, diverse Rallyeteilnahmen in Nordafrika auf KTM LC 4; Joachim Frey, seit 1997 regelmäßige Podiumsplätze in den 2-Zylinder Klassen diverser Langstrecken-Rallyes auf BMW HP 2; Brigitte Frey, ebenfalls seit 1997 bei verschiedenen Rallyes immer auf den Podiumsplätzen der Damenwertung auf Husqvarna) hat aufgrund der hohen Kosten einen Mechaniker dabei und muss selber schrauben. Lediglich Quadfahrer Arzberger lächelt bei diesem Thema, haben wir ihm doch einen Werksmechaniker zur Unterstützung an die Seite gestellt. Seine E.-ATV wurde speziell für den internationalen Rallye-Raid-Einsatz auf Basis einer E.-ATV Adventure aufgebaut. Roadbook, Tripmaster und GPS sind im Cockpit im direkten Blickwinkel des Fahrers verbaut, die Originaltanks wurden gegen zwei Spezialtanks mit 42 Liter Inhalt ausgetauscht, Materialboxen für Werkzeug, Erste Hilfe Set, Notnahrung, Trinkwasser etc. auf den Nefbars, K&N Vorfiltersystem, Zusatzkühler. Die Liste des verbauten Rallyezubehörs ist lang und macht aus der E.-ATV ein Rallyequad der Extraklasse, konkurrenzlos und siegfähig selbst bei Rallyes wie der Dakar. Interessant ist auch die logistische Seite dieser Rallyeteilnahme. Bereits Mitte Mai wurde ein 20-Fuß-Container, beladen mit den Rallyefahrzeugen und dem gesamten Equipment, vom Allgäu aus über Rußland mit der Bahn auf die Reise geschickt. Ebenso lange wird der Rücktransport nach der Rallye dauern. Dabei musste jeder Teilnehmer jedes Einzelteil seiner Ausrüstung, vom Socken bis zum letzten Ersatzteil, auf Ladelisten mit Gewichts- und Wertangabe erfassen. Wer sich aktuell während der Rallye über das Renngeschehen informieren will hat dazu auf unserer Seite die Möglichkeit sowie auf der offiziellen Internetseite der Rallyeorganisation SSER. Weitere Informationen auch zu finden auf www.rallye-mongolei2008.de |